Life goes on and on...

Schreib ihm nicht!

Wie viel Tage sind es jetzt her? Ich habe die Tage dieses mal nicht mitgezählt. 13 Tage. Wow. Wieder fast 2 Wochen geschafft. Aber dieses Mal ist es anders. Dieses Mal leide ich nicht so sehr darunter. Ich habe gelitten. Sehr sogar. In den ersten paar Tagen bin ich durch die Hölle gegangen. Ich habe unkontrolliert geweint, fast ständig und ich konnte nicht aufhören. Ich hatte meine Tasche noch nicht ausgepackt, seit Tagen lag sie in meinem Zimmer rum. Bevor du dich getrennt hast, war ich mit vollgepacktem Koffer einige Tage bei dir, weil wir (schon wieder) in Urlaub fahren wollten, aber es (schon wieder) nicht geklappt hat. Dieses in Urlaub fahren wollen scheint bei uns verflucht zu sein, da wir uns immer kurz danach trennen. Ich raffte mich schließlich doch zusammen und wollte meine Klamotten wieder in den Schrank stopfen als mir dein Duft in die Nase stieg. Das reicht um mich zum zusammenbrechen zu bringen. ich weinte los und es nahm kein Ende. Es tat mir so weh, dass ich nie wieder deinen Duft riechen konnte. Denn diesmal hatte ich es eingesehen. Wir funktionieren einfach nicht miteinander. Es geht einfach nicht. Es ist genauso wie wenn du versucht zwei unpassende Puzzleteile miteinander zu verbinden. Es geht nur mit Gewalt und danach sehen die Puzzleteile nicht mehr so aus wie vorher. Mindestens eins davon geht kaputt. Und bei uns bin ich kaputt gegangen. Ich hab mich verbogen bis es nicht mehr ging, bin ein komplett anderer Mensch geworden, den ich gehasst und bemitleidet hab, der ich  niemals sein wollte. Ich war stark. Die Welt lag mir zu Füßen. ich konnte alles machen, was ich wollte und juckte mich nicht daran, was andere darüber denken konnten. ich ging meinen Weg und keiner konnte sich dazwischen stellen. Das alles änderte sich wieder schlagartig, als du in meinem Leben aufgetaucht bist. Ich wurde schwach, ich wurde abhängig, ich wurde krank, ich war nicht mehr ich selbst. Ein Stück weit war dies aber eine bewusste Veränderung. Ich konnte nicht so sein wie ich bin, denn ich wusste, es würde so nicht funktionieren. Da du nicht bereit warst etwas zu ändern musste ich einiges an mir ändern. Ich wollte dich so sehr, dass es mir nichts ausmachte die Fresse zu halten. Dachte ich zumindest. Als ich dann diese Panikattacke hatte und in eine Depression verfallen bin, suchte ich hunderte Gründe woran es liegen konnte, aber den Grund, der tatsächlich dahinterlag, wollte ich nicht wahrhaben oder ich verdrängte es. Im tiefen Unterbewusstsein wusste ich, dass du der Grund warst, aber wenn ich das akzeptiert hätte, hätte ich mich von dir trennen müssen, um wieder gesund zu werden und das versetzte mich in Panik. Sogar dann noch standest du an erster Stelle. Ich bin krank geworden und trotzdem warst du es an den ich nur gedacht habe. Mein Leben? Meine Gesundheit? Meine Träume und Wünsche? EGAL! Hauptsauche DU warst glücklich. Viele werden dafür kein Verständnis haben. klar hätte ich auch nicht. Aber ich wussste auch immer, dass es nicht gesund sein kann einen Menschen so sehr zu lieben. Du warst mein ganzes SEIN. Du warst mein Leben und deswegen habe ich aufgehört mein eigenes Leben zu leben. Es war krankhaft ich weiß. Und daher habe ich eingesehen, wir können weder miteinander noch ohne einander. Aber lieber liebe ich dich von der Ferne ohne dass du mir Schaden zufügst, als wenn wir beide daran kaputt gehen. Ich habe eine lange Zeit nicht mehr in mein Blog geschrieben, weil ich erstens angefangen habe ein Buch zu schreiben (wen es interessiert ihr findet es auf Wattpad und heißt: Nicht mit dir, nicht ohne dich von laradi1). Da geht es nicht nur um meine letzte Beziehung, sondern um mein Leben, wie es sich entwickelt hat und wie ich mich entwickelt habe. Mein Therapeut sagt, es wäre eine super Sache, da ich so meine Perspektive wechseln könnte und mich von außen betrachten könnte. Und zweitens hatte ich das Gefühl, dass ich dir nichts mehr zu sagen hätte. Ich stand einige Male vor einem leeren Dokument und dachte nach was ich schreiben sollte. Mir fiel nichts mehr ein. Nichts was ich gesagt hätte, hätte die Wahrheit verändern können. Die Wahrheit, dass wir miteinander nicht können, dass es nicht passt, dass wir uns nur gegenseitig kaputt machen. Aber dass ich trotzdem liebe.

13.7.16 10:14

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