Life goes on and on...

Was Liebe anstellt..

Ich war nie so. Ich war immer cool und stark und konnte weiter machen egal was war. Ich erinnere mich an die Zeit als ich mich von meinem Ex-Freund getrennt hatte. Es hat mir nicht mal etwas ausgemacht, mit ihm weiterhin zu arbeiten. Damals sagte meine Arbeitskollegin noch zu mir: "Sagmal, machts dir nichts aus ihn immer hier zu sehen?" Nöö, hat es nie, ich fands im Gegenteil eher witzig zu sehen wie er an der Trennung litt und ich ganz cool rüberkam und lachen konnte. "Dann ist es auch keine echte Liebe" erwiderte sie damals. Ich weiß nicht was unter echter Liebe verstanden wird. Was ist echte Liebe und was ist dann unechte Liebe? In dem Moment denkt man doch, dass man liebt, also es fühlt sich doch echt an? Wie kann man dann sagen dass es echt oder "unecht" ist. Ich bin der Meinung, dass jede Art von Liebe echt ist. Nur liebt man jeden Menschen unterschiedlich. Ich kann jetzt im Nachhinein nicht sagen, dass ich meinen ex-ex-Freund nie geliebt hab, weil ich erst durch meinen letzten Freund gemerkt habe was Liebe ist. Diese Aussage wäre falsch. Ich habe ihn anders geliebt. Das wäre richtig. Ich habe ihn auch intensiv geliebt, ich war auch eifersüchtig und machte mir Gedanken um ihn und genoss die Zeit mit ihm. Aber irgendwann habe ich gemerkt, dass es doch nicht mehr so passt und es war Schluss. Aber mit der Trennung hatte sich das ganze auch erledigt. Wir hatten noch einige Zeit Kontakt miteinander, haben uns noch gesehn. Es war nicht leicht von heute auf morgen einen Menschen zu verlassen mit dem man 2 Jahre zusammen verbracht hat. Aber es war zu schaffen und es ist mir auch nicht außerordentlich schwer gefallen muss ich sagen. Nicht so schwer wie jetzt. Wo ich jeden Tag an ihn (der letzte) denken muss. Dass ich ihm so eine große Macht über mich gegeben habe, macht mich voll fertig. Dass er die Macht darüber hatte wie ich mich fühlte oder wie meine Stimmung ist. Dass ich wegen ihm depressiv wurde, weil ich nichts schönes mehr hatte. Man kann sich das wie eine Gleichung vorstellen. Auf der einen Seite hatte ich ein kleines Plus, weil ich ihn hatte. Auf der anderen Seite hatte ich hundert Minusse. Ich hatte keinen Ausgleich. Und nur wegen ihm bin ich jetzt in dieser Situation, dass ich eine Therapie machen muss. Aber ich bin dankbar. Weil ich weiß, es kann nur besser werden. Jetzt habe ich mein Leben in meiner Hand. Und jeder ist ja bekanntlich seines Glückes Schmied

20.7.16 11:56

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